Fahrt ins Oberschwäbische

Bad Buchau und der Bussen

Ein breiter, undurchdringlicher Schilfgürtel um den Federsee ist Rückzugsgebiet für viele seltene Vögel. Der 1,5 Kilometer lange Holzsteg mit vielen Sitzgelegenheiten führt zu einer Besucherplattform im See. So kann man verschiedene Lebensräume durchwandern: Streuwiese, Schilf, Ufer und Wasser – wenn gewünscht mit einer fachkundigen Naturführung durch NABU-Mitarbeiter. In der Nähe liegt der berühmte „Wackelwald“ – ein Wald auf Moorboden: Bei jedem Schritt federt der weiche Boden und die Bäume wackeln mit.

Nach dem Mittagessen im schönen Bad Buchau bietet sich ein kleiner Stadtbummel an. Die Stiftskirche ist eine der ersten großen Bauschöpfungen des westlichen Klassizismus mit barocker Ausstattung auf süddeutschem Boden. Hier ist die regionale Heilige bestattet, die selige Adelindis. Gleich daneben das ehemalige Kloster und spätere Damenstift. Die ehemals Freie Reichstadt Buchau verfügt über einen lebendigen Stadtkern.

„Heiliger Berg Oberschwabens“ – die volkstümliche Bezeichnung für den Bussen bringt wohl am besten zum Ausdruck, welche Achtung die Menschen vor Ort dem 767 Meter hohen Berg entgegenbringen. Er ist von weither sichtbar und gleichzeitig für seine Weitsicht gerühmt – mit etwas Glück können Sie nach dem Aufstieg ein faszinierendes Alpenpanorama erleben. Bereits im Jahr 805 wurde eine Wallfahrtskirche auf dem Bussen erwähnt, Stätte einer auch heute noch lebendigen Marienwallfahrt.

Alternativ kann man auch gemütlich ab Bad Buchau über die Schwäbische Alb zurückfahren. Hier bietet sich ein Halt in Zwiefalten, an der Wimsener Höhle oder im idyllischen Lautertal an, wo Sie aus weiteren Programmpunkten wählen können.

Tagestour · 8 Stunden

185 € (bei bis zu 30 Personen)

Eintritt Holzsteg: 2 € pro Person

Naturerlebnisführung: 4 € pro Person

T-243

Fotonachweise bei Mouseover und Klick aufs Bild.