Freilichtmuseum Beuren

Muckefuck und Schwarzer Brei

Eine längst vergangene dörfliche Lebenswelt eröffnet sich im Freilichtmuseum Beuren. Ob Stall und Scheune, Backhaus und Küche, Webkeller oder Fotoatelier – hier erleben Sie schwäbische Dorfgeschichten hautnah. Die Originalgebäude stammen aus dem Neckarland und von der Schwäbischen Alb. Sie sind liebevoll ausgestattet, umgeben von klassischen Dorfgärten und allerlei Tieren. Sie erzählen Geschichten von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern – spannend, authentisch, unterhaltsam. Mit jedem Schritt gelangt man weiter in die gar nicht so ferne, manchmal vielleicht sogar vertraute Geschichte. Und dann wartet in einer alten Bauernhausküche ein Geschmackserlebnis von anno dazumal: Muckefuck und Schwarzer Brei galt auf der Schwäbischen Alb einst als nahrhaftes Frühstück. Heute hat die Organisation „Slow Food“ den Schwarzen Brei als „nahezu in Vergessenheit geratenes, regionaltypisches Nahrungsmittel“ in ihre „Arche des Geschmacks“ aufgenommen. Und keine Angst, entgegen seinem Namen sieht er nicht schwarz, sondern appetitlich braun aus. Dazu darf „Muckefuck“, ein Ersatzkaffee aus Getreide, probiert werden.

Nach einem „geführten Bummel“ durch das elf Hektar große Gelände bleibt noch Zeit für Erkundungen auf eigene Faust. Wie wäre es mit dem Besuch in einem alten Fotoatelier? Hier hatte sich schon Hermann Hesse ablichten lassen. Oder Einkauf wie früher: Im Kolonialwarenladen von 1929 gibt es die nostalgischen „Himbeerbombola“ noch lose.

Dieses Halbtagesprogramm kann wunderbar mit einer Rundfahrt auf die Schwäbische Alb kombiniert werden oder aber mit einem Besuch der Burgruine Hohenneuffen, verbunden mit einer kleinen (aber feinen) Wanderung.

Planung und Begleitung

8 Stunden · 185 €  (bei bis zu 30 Personen)

Eintritt Freilichtmuseum: 6 € pro Person

Muckefuck und Schwarzer Brei (wenn gewünscht): 4 € pro Person

T-204

Fotonachweise bei Mouseover und Klick aufs Bild.